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    <title>Welt am Draht - Rainer Werner Fassbinder</title>
    <link>http://weltamdraht.antville.org/</link>
    <description>fassbinder</description>
    <language>en-US</language>
    <pubDate>Fri, 21 Nov 2008 08:37:28 GMT</pubDate>
    <dc:date>2008-11-21T08:37:28Z</dc:date>
    <dc:language>en-US</dc:language>
    <item>
      <title>Schön zu wissen, daß es Euch gibt</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#1149469</link>
      <description>Hallo Leute, besonders dem Betreiber dieser Seite!&lt;br /&gt;
Durch Zufall, Schicksal oder - von mir aus - auch den uns zu Grunde liegenden "Programmcode", der wir sind(?), kam ich auf diese Seite und blieb gleich daran h&amp;auml;ngen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde es als sch&amp;ouml;n, da&amp;szlig; es auch noch Menschen gibt, welche sich mit solch schwierigen Themen auseinandersetzten, dar&amp;uuml;ber recherchieren und sich nicht - wie es die blinde Masse ganz offensichtlich tut - vor lauter Angst davor nur noch in "Sex", "Geld", "Sport", "Konsum" oder "Krieg" etc. verlieren! &amp;Auml;u&amp;szlig;erst hoffnungsvoll also.. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich darf euch zusichern: Ihr seit auf der richtigen Spur, dem richtigen Weg! Und wer es will, dem helfe ich gerne weiter.. ;-) &amp;Uuml;berraschung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl (F&amp;uuml;r Quabbalah Kenner wohl nichts Neues):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Die Quanten-G&amp;ouml;tter sind Wesen grenzenloser F&amp;auml;higkeiten. Doch jeder von ihnen existiert allein, der Existenz der Anderen nicht bewu&amp;szlig;t und unf&amp;auml;hig, sich als sch&amp;ouml;pferisches Wesen zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch die Sch&amp;ouml;pfung einer gemeinsamen Wirklichkeit kann der Quanten-Gott seiner selbst und anderer bewu&amp;szlig;t werden. Die Quanten-G&amp;ouml;tter unterzeichnen eine  Konvention der Absichtlichkeit, in die sie ihre ganze Existenz investieren, um eine gemeinsam-geschaffene Wirklichkeit hervorzubringen. Ihr Motiv f&amp;uuml;r die Unterzeichnung dieser Konvention ist Liebe &amp;#8211; der Wunsch, ihren Zustand des Alleinseins zu beenden und miteinander Kontakt auf zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konvention ist geschrieben mit der Feder der Absichtlichkeit auf dem Papier von Raum und Zeit und mit der Tinte von Masse und Energie. Die gemeinsame Wirklichkeit der Quanten-G&amp;ouml;tter besteht aus Bewu&amp;szlig;tsein und einem besonderen Zustand von Bewu&amp;szlig;tseins, genannt Materie. Materie ist das Medium, Sein ist die Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist keine Science-fiction-Phantasie. Die Quanten-G&amp;ouml;tter sind keine Geister, Engel oder Wesen von einem anderen Stern oder aus einer anderen Dimension. Dies ist ein einzigartiges St&amp;uuml;ck radikaler metaphysischer Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quanten-G&amp;ouml;tter, das sind du und ich!"&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jesus sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Wer sucht, soll nicht aufh&amp;ouml;ren,&lt;br /&gt;
bis er findet;&lt;br /&gt;
und wenn er findet, wird er ersch&amp;uuml;ttert sein;&lt;br /&gt;
und wenn er ersch&amp;uuml;ttert worden ist,&lt;br /&gt;
wird er sich wundern&lt;br /&gt;
und wird &amp;uuml;ber das All herrschen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha.. erkennt ihr was? Fiel der Groschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Gute und vor allem:&lt;br /&gt;
Euch allen LIEBE, ukw;-)&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
PS: Susi, ein Tip f&amp;uuml;r Dich: Gew&amp;ouml;hne Dir das "nur-klein-schreiben" ab! Weil... :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: "der gefangene floh!" So.. was hei&amp;szlig;t das nun?&lt;br /&gt;
"Der Gefangene floh", oder "Der gefangene Floh".. ?&lt;br /&gt;
Siehst'e wohl, da hamm'er Dich.. ;-)</description>
      <pubDate>Sat, 18 Jun 2005 21:40:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#1149469</guid>
      <dc:creator>ukw</dc:creator>
      <dc:date>2005-06-18T21:40:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>danke, dir auch alles gute</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359981</link>
      <description>marcosolo und gute nacht&lt;br /&gt;
es beruhigt mich immer zu wissen dass man als initiator sich noch an alte logs erinnert&lt;br /&gt;
und nur wenigen k&amp;uuml;nstlern wars geg&amp;ouml;nnt hier ein log gewidmet zu bekommen&lt;br /&gt;
ausserdiesem hier kenne ich nur kinski.ant&lt;br /&gt;
ja - und vielleicht war fassbinder auf seine art ein verkappter prophet wie eben orwell oder huxley!&lt;br /&gt;
alles liebe, susi</description>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2003 19:39:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359981</guid>
      <dc:creator>alpha</dc:creator>
      <dc:date>2003-04-23T19:39:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Risiko</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359969</link>
      <description>Ist ja unglaublich, bin noch mitten am gestalten und erg&amp;auml;nzen und schon hast Du die Ver&amp;auml;nderung bemerkt.&lt;br /&gt;
Ich habe gedacht, das es Zeit ist, neben Parallelen im Handeln der letzten Supermacht nicht nur bei Orwell, sondern auch bei Welt am Draht zu suchen und zu finden.&lt;br /&gt;
W&amp;uuml;nsche alles Gute</description>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2003 19:35:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359969</guid>
      <dc:creator>marcosolo</dc:creator>
      <dc:date>2003-04-23T19:35:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>das manipulierte Erinnern</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359919</link>
      <description>&lt;center&gt;Nun haben wir es seit gestern &amp;uuml;ber alle Massenmedien von Rumsie erfahren, dass die Amerikanischen Streitkr&amp;auml;fte nicht ernsthaft vorh&amp;auml;tten, lange Zeit im Irak zu verbleiben.&lt;br /&gt;
Bl&amp;ouml;d ist eigentlich nur, dass vor 2 Tagen &lt;a href="http://marcosolo.antville.org/stories/354804//"&gt;diese news &lt;/a href&gt;die Runde machten, die m.E. das pure Gegenteil aussagten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="225" width="300" src="http://www.antville.org/static/weltamdraht/images/lause.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erinnert mich an G&amp;uuml;nter Lause, der in Fassbinders Welt am Draht an einer Party von allen ausser dem Hauptdarsteller v&amp;ouml;llig unbemerkt verschwindet.&lt;br /&gt;
Einen Tag sp&amp;auml;ter, als dieser G&amp;uuml;nter bei der Polizei als vermisst ausschreibt, erinnert sich, f&amp;uuml;r den Zuschauer v&amp;ouml;llig unverst&amp;auml;ndlich, pl&amp;ouml;tzlich niemand mehr an den ehemaligen Sicherheitschef, der auch auf keinem Computern mehr existierte. Auf beharrliches Nachfragen wird dem neuen Chef erkl&amp;auml;rt, er m&amp;uuml;sse sich irren, ein v&amp;ouml;llig anderer Typ sei seit 4 Jahren Sicherheitschef des Unternehmens, einen G&amp;uuml;nter .... h&amp;auml;tte es niemals gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beinahe wie beim ex-FBI Mann und sp&amp;auml;teren Sicherheitschef im WTC, der bei den Anschl&amp;auml;gen vom 11.9. umkam)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="400" width="235" src="http://www.antville.org/static/weltamdraht/images/bushthink.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Rumsfeld im Krieg solche psychologischen Ablenkman&amp;ouml;ver unternimmt, ist man sich unterdessen gew&amp;ouml;hnt. Dass jedoch, nachdem der Krieg nun offiziell ja vorbei ist, weiter mit orwellscher Informationspolitik und Vergangenheitskorrektur gearbeitet wird, wirkt schon beinahe anmassend. &lt;br /&gt;
Hoffentlich geben die Amis ihr Geld nicht zur Internets&amp;auml;uberung aus. Orwell konnte ja noch nicht ahnen, dass es eine freie, wenn vielleicht auch beobachtete, aber nicht kontrollierbare, anarchische Kommunikationsoberfl&amp;auml;che geben w&amp;uuml;rde. Es h&amp;auml;ngt viel zuviel Geld drin, als dass man das gesamte gute alte Internet einfach opfern k&amp;ouml;nnte. Hier steckt unsere Chance...&lt;br /&gt;
Lasst uns ein bisschen konspirieren und die offiziellen Theorien hinterfragen. Zeigen wir, dass wir dank dieses Tools Orwells Vision als selbst f&amp;uuml;r die Bush-Administration nicht durchf&amp;uuml;hrbar beweisen. Free speech for everyone....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the way, who was Bin Laden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Moore's Kommentar auf die Anweisung, sein Buch "Stupid white man" mit einem Kapitel nach den Ereignissen des 9.11. und &amp;uuml;berhaupt, zu 50% nochmals neu zu schreiben: "I will call it Bin Bush and Bin Cheenie".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich jetzt schon &amp;uuml;ber seinen neuen Film Fahrenheit 911, der sich hoffentlich in altbew&amp;auml;hrter Form mit den offenen Fragen auseinandersetzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere exzellente Y2K Robin Hood anmassende Werke von Michael Moore gegen Unmenschlichket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the awful truth&lt;br /&gt;
George and me&lt;br /&gt;
bowling for columbine &lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2003 19:01:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359919</guid>
      <dc:creator>marcosolo</dc:creator>
      <dc:date>2003-04-23T19:01:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>das ist eben das risiko</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359926</link>
      <description>im internet&lt;br /&gt;
einerseits dass menschen sich zuviel an wissen holen k&amp;ouml;nnen, andrerseits dass zuvieles offen dargelegt wird&lt;br /&gt;
doch ist es auch ein fl&amp;uuml;chtiges medium&lt;br /&gt;
ein text kann verschwinden - einfach so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;uuml;brigens glaubst du garnicht wie sehr es mich jetzt gefreut hat, wieder zusehen dass sich auf weltamdraht was tut!&lt;br /&gt;
lg, alpha.ant</description>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2003 19:04:20 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#359926</guid>
      <dc:creator>alpha</dc:creator>
      <dc:date>2003-04-23T19:04:20Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Re: Kurzform</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#179836</link>
      <description>haben wir heute einen gl&amp;uuml;cklichen tag?&lt;br /&gt;
selten genug w&amp;auml;re das ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2002 20:31:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#179836</guid>
      <dc:creator>cosmo777</dc:creator>
      <dc:date>2002-10-16T20:31:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Kurzform</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#179832</link>
      <description>GTA3 ist doch totaler schei&amp;szlig;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin sodenn keine person.&lt;br /&gt;
reales leben ist illusion!&lt;br /&gt;
realit&amp;auml;t ist die formel des irrsinns.</description>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2002 20:27:08 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/123898/#179832</guid>
      <dc:creator>cosmo777</dc:creator>
      <dc:date>2002-10-16T20:27:08Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>ich danke dir</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/120447/#120756</link>
      <description>ausserordentlich f&amp;uuml;r diesen beitrag wie f&amp;uuml;r dieses log, es wird ein insider log das ist uns von vornherein klar&lt;br /&gt;
und deshalb nehm ichs gleich in die favorits auf:&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://alpha.antville.org/topics/8.nl/102834" title="http://alpha.antville.org/topics/8.nl/102834"&gt;alpha.antville.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
alles liebe, ein schones weekend und gruezi&lt;br /&gt;
in die schwyz!&lt;br /&gt;
woelfin</description>
      <pubDate>Sun, 11 Aug 2002 08:04:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/120447/#120756</guid>
      <dc:creator>alpha</dc:creator>
      <dc:date>2002-08-11T08:04:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Douglas Sirk</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/120447/#120451</link>
      <description>yeah musste mich einfach mit einem eigenen Log reinschmuggeln, da sonst die anderen ants innerhalb the world according to marcosolo nicht f&amp;uuml;ndig geworden w&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier was zu oben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8220;Sirk has made the tenderest films I know; they are the films of someone who loves people and doesn&amp;#8217;t despise them as we do.&amp;#8221; (Fassbinder) &lt;br /&gt;
Such was the admiration of Rainer Werner Fassbinder for Douglas Sirk. In Sirk, Fassbinder found a humanist filmmaker who used the genre of melodrama to explore, with a critical and ironic eye, middle-class American society and its contradictions. The impact of Sirk on Fassbinder wasn&amp;#8217;t merely intellectual - after their 1971 meeting Fassbinder took Sirk to heart and began making his own distinctive style of melodramas, becoming in his own right, like Sirk, a master of melodrama.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sirk, unlike Fassbinder, has had a much harder time garnering attention. Although he was a well-known director in the 1950s and worked with such stars as Rock Hudson (who made 8 films with him), Barbara Stanwyck, Jane Wyman, Lauren Bacall and Lana Turner, in addition to directing several hits (Magnificent Obsession, All that Heaven Allows, Written on the Wind, Imitation of Life) he nonetheless went through a period of relative obscurity. However, there has been renewed interest in his work since the Sirk retrospectives of the 1970s and 1980s, and most recently the centenary celebrations of his birth in 1997 which produced a new revival of Sirk retrospectives, including the latest, the first ever Sirk retro in Montr&amp;eacute;al. This is a unique opportunity for Montr&amp;eacute;alers to discover the work of Sirk and to explore the cinematic kinship between him and his fellow compatriot, Fassbinder. *** &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss &lt;br /&gt;
Marcosolo</description>
      <pubDate>Sat, 10 Aug 2002 15:59:42 GMT</pubDate>
      <guid>http://weltamdraht.antville.org/stories/120447/#120451</guid>
      <dc:creator>marcosolo</dc:creator>
      <dc:date>2002-08-10T15:59:42Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>FASSBINDER - GODARD</title>
      <link>http://weltamdraht.antville.org/stories/120244/#120448</link>
      <description>auch als neuer godard wurde fassbinder gehandelt,&lt;br /&gt;
hier ein report den ich auf filmkritik.ant fand&lt;br /&gt;
thx 2 mbaute muss es leider hier posten, denn dort verliert es sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von der Einsamkeit der Helden&lt;br /&gt;
von FRIEDA GRAFE &lt;br /&gt;
S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung, 2.12.2000 &lt;br /&gt;
Ich kenne das Kino nicht gut genug, um irgendetwas fest zu behaupten: Jean-Luc Godard und die Geheimnisse des Kinos &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Godard hat einen ganz guten Film gedreht.&amp;#8220; Als Lotte Eisner in ihrem unnachahmlichen Tiergarten-Berlinerisch 1960 in Oberhausen &amp;#8222;A bout de souffle&amp;#8220; lobte, kannte man Godard allenfalls als Schreiber in den Cahiers du Cin&amp;eacute;ma oder aus Arts, der Wochenzeitung, wo er von 1957 bis 1959 &amp;uuml;ber Filme berichtete. Seine ersten beiden Aufs&amp;auml;tze, einer &amp;uuml;ber die Montage und eine Verteidigung der klassischen D&amp;eacute;coupage, die er heute konfus und unverst&amp;auml;ndlich findet, lagen quer zu dem, was in den Cahiers propagiert wurde &amp;#8211; lange Einstellungen, Tiefensch&amp;auml;rfe. Er erkl&amp;auml;rt das heute so: Welles und Wyler waren Andr&amp;eacute; Bazins G&amp;ouml;tter, und weil man nun mal gegen die V&amp;auml;ter ist . . . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Godard war nicht gegen alle V&amp;auml;ter. Cocteau nennt er bewundernd von Anfang an. Einen Geburtstagsartikel gleich am Anfang zu &amp;uuml;berschatten ist unelegant, aber Godard selbst zitiert &amp;#8222;Orph&amp;eacute;e&amp;#8220; in dem ersten gro&amp;szlig;en Interview, das er den Cahiers gab: das Kino erfasst vom Leben die dem Tode zugewandte Seite, den Tod bei der Arbeit; die Person, die man filmt, altert dabei und wird sterben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist &amp;uuml;blich, ihn und seine Mitstreiter, die Kerntruppe der Cahiers, Rohmer, Truffaut, Rivette, Chabrol, verantwortlich zu machen f&amp;uuml;r Autorenpolitik und mise en sc&amp;egrave;ne. Aber f&amp;uuml;r sie waren das haupts&amp;auml;chlich Kampfparolen; zuallererst wollten sie, dass die, f&amp;uuml;r die der Film ein Job war, eine Besch&amp;auml;ftigung, dass diese Leute, die &amp;#8211; kriegsbedingt &amp;#8211; das Sagen hatten, ihre Vorstellung vom Kino &amp;auml;nderten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sagt er es anders: Es fehlte den Leuten am kinematografischen Unbewussten. So n&amp;auml;hert man sich am besten dem, was ihm vorschwebte, als er sich an seine &amp;#8222;Histoire(s) du cin&amp;eacute;ma&amp;#8220; machte. Er klagt, niemand diskutiere mit ihm dar&amp;uuml;ber, man habe sie als Filmgeschichte nicht ernst genommen und sofort als Werk des Filmemachers klassifiziert &amp;#8211; wobei die, die ihm nicht wohlwollten, sich auf die Fehlinformationen st&amp;uuml;rzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche ihm da unterliefen, trotz der Absicherung durch seinen Schutzengel Bernard Eisenschitz, ist fraglich, auch unerheblich. Entscheidend ist der Zusammenhang zwischen seiner Zitiermethode und seinem Filmbildverst&amp;auml;ndnis. Von Jean Renoir bekommt man, wenn es noch n&amp;ouml;tig ist, Sch&amp;uuml;tzenhilfe. F&amp;uuml;r ihn war Adaptation nur eine Form des Kinozitats. Kino ist Zitat, das Zitat geh&amp;ouml;rt zur Montage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film hat das zwanzigste Jahrhundert gepr&amp;auml;gt. Er hat unser Ged&amp;auml;chtnis ver&amp;auml;ndert, wie die Perspektive seit Jahrhunderten unsere Sehweise bestimmte, dessen ist Godard gewiss. Die Erfindung des Kinos, seine einzige, seine gro&amp;szlig;e, ist die Montage, deren Vorform nur, weil noch zu sehr den anderen K&amp;uuml;nsten verhaftet, die von S. M. Eisenstein war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tats&amp;auml;chliche Montage besteht darin, zwei Dinge zusammenzubringen, in Kontakt, um ein Drittes sichtbar zu machen, das in beiden vorhanden war: &amp;#8222;Ein Bild ist nicht stark, weil es brutal oder phantastisch ist, sondern weil es eine fern liegende Ideenassoziation zustande bringt.&amp;#8220; Die Montage f&amp;ouml;rdert Neues zutage und entdeckt. Einer ersten, respektlosen Form wird man gewahr in seinem fr&amp;uuml;hen Kurzfilm &amp;#8222;Charlotte et son Jules&amp;#8220;. Belmondo bewegt sich, agiert, w&amp;auml;hrend die T&amp;ouml;ne, die aus seinem Munde kommen, ein anderer spricht. Es ist Godards eigene Stimme, Belmondo stand zum Nachsynchronisieren nicht mehr zu Verf&amp;uuml;gung. Der Effekt, wenn auch aus Zwang geboren, ist phantastisch. Wer spielt? Wer spricht? Wer ist der Autor von was? Wie viel von ihm steckt in der Erfindung der Figur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Godard ist der erste, der zugibt, dass seinen Filmen vieles abgeht, dass sie, in allen Genres, zur&amp;uuml;ckbleiben hinter dem, was er sich vornahm: Die Amerikaner sind stark im Geschichtenerz&amp;auml;hlen, bis heute schaffen sie, &amp;uuml;bers Detail das Interesse der Zuschauer zu stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Nouvelle Vague waren Kinder des Kriegs und von Henri Langlois. Sie waren die erste Generation von Filmemachern, nach der Okkupation, die, auch wenn ihr Medium jung war, in einer Tradition vom Filmemachen stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf frischer Tat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Godard sagt von sich selbst, er habe immer geschwankt zwischen Fiktivem und Dokumentarischem, zwischen Erz&amp;auml;hlen und Essai. Die Br&amp;uuml;che sind seine St&amp;auml;rke. Die Zeit der Reflexion hat f&amp;uuml;r ihn damit begonnen, nicht, dass er Einstellungen machte wie Hitchcock, wie Hawks, wie in der &amp;#8222;Lady von Shanghai&amp;#8220;, sondern dass er an sie denkend sich von ihnen absetzte. Die Distanz macht den ganzen Unterschied und veranlasst den Zuschauer nachzudenken &amp;#8211; zum Denken &amp;uuml;ber die Bilder und T&amp;ouml;ne, die er h&amp;ouml;rt und sieht. Die Gewohnheit, in einzelnen Personen eine Meinung und eine Haltung verk&amp;ouml;rpert zu sehen, l&amp;auml;sst uns aus der Fassung geraten, wenn wir zu &amp;uuml;berlegen haben, wie etwas gemeint ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Godard hat sich und seinen Freunden bei den Cahiers nachgesagt, sie h&amp;auml;tten das Reale, das Konkrete erst sp&amp;auml;t entdeckt. Das stimmt so nicht. Es leistet denen Vorschub, die ihre Errungenschaften herabsetzen, und schr&amp;auml;nkt diese ein in ihrer Reichweite. Ihnen war anderes vordringlicher, wie, das amerikanische Kino zu verteidigen gegen das hochm&amp;uuml;tige europ&amp;auml;ische Drehbuchkino, dem L&amp;ouml;sungen wichtiger sind als das, was das Kino zeigt. Was es bedeutete, w&amp;auml;hrend des Algerienkrieges &amp;#8222;Le petit soldat&amp;#8220; zu drehen, zeigt das Gest&amp;auml;ndnis von Massu und Aussaresses, die heute zugeben, damals gefoltert und gemordet zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Geschichte geh&amp;ouml;rt allen, nicht, weil sie kompletter ist, sondern weil das Kino sie hervorgebracht hat. &amp;#8222;Allemagne ann&amp;eacute;e 90 neuf z&amp;eacute;ro&amp;#8220; kommt seinen Intentionen nicht deshalb am n&amp;auml;chsten, weil er da seine sp&amp;auml;ter Liebe zu Deutschland entdeckt hat; in den fr&amp;uuml;hen Geschichten nahm die Einsamkeit den Umweg &amp;uuml;ber ihre Helden &amp;#8211; hier ist die Geschichte der einsame Held. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Melancholie und die Selbstkritik stehen ihm gut zu Gesicht: &amp;#8222;Ich kenne das Kino nicht gut genug, um irgendetwas fest zu behaupten.&amp;#8220; Er war eine Zeit lang in aller Munde &amp;#8211; oft bei Leuten, die sich seine Filme nie angesehen h&amp;auml;tten. Er hat das Gesicht des Kinos ver&amp;auml;ndern geholfen. Seine Wort- und Bildspiele, die Eisigkeit, die einen anspringt aus &amp;#8222;JLG &amp;#8211; autoportrait de d&amp;eacute;cembre&amp;#8220;, sind nicht leicht auszuhalten. Er macht sie mit dem Gedanken, Ver&amp;auml;nderungen auszul&amp;ouml;sen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erkl&amp;auml;rt er Truffaut zum besten Kritiker, nachdem er ihn zwischendurch grob beschimpft hat &amp;#8211; wen h&amp;auml;tte er nicht schon mal angegriffen. Die Bosheit in der Provokation ist nicht ungef&amp;auml;hrlich f&amp;uuml;r den, der sie ausspricht, er wei&amp;szlig; es, aber der Drang zu ihr ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Die Bilder und T&amp;ouml;ne vom Realen, die Godard zusammengebracht hat, decken ein ganzes Jahrhundert. Er hat sich vorgenommen, dem Geheimnis des Kinos auf den Grund zu gehen. Das garantiert ihm f&amp;uuml;r immer unseren Dank.</description>
      <pubDate>Sat, 10 Aug 2002 15:54:00 GMT</pubDate>
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